
Eisenverluste aufgrund von Krankheiten 
Im Alter haben absinkende Eisenspeicher eine wichtige Signalfunktion. Die Diagnose Eisenmangel ist für den Arzt dann Anlass genug, um den Patienten auf innere Blutungen zu untersuchen und dessen Medikation zu optimieren. Bei manchen älteren Patienten können solche Blutungen auftreten, weil  | die Äderchen im Darm krankhaft verändert sind (z.B. bei Hämorrhoiden),
|  | Speiseröhre, Magen oder Darm Geschwüre aufweisen,
|  | entzündliche Darmerkrankungen vorliegen,
|  | Organe verlagert sind oder
|  | Tumore entstanden sind. |
Da mit solchen Blutungen auch Eisen verloren geht, ist Eisenmangel häufig eine unmittelbare Folge dieser Krankheiten.
Die Heilung der zugrunde liegenden Erkrankung löst also auch das Eisenproblem. Solange die Ursache aber nicht erkannt und behoben ist, müssen die ständigen Eisen-Verluste durch eine Therapie mit gut verträglichem Eisen ausgeglichen werden. Schwere akute Blutverluste können sogar Bluttransfusionen erforderlich machen.
Wichtige Anzeichen für eine Blutarmut sind Schlaffheit, Verwirrtheit, Kurzatmigkeit und Schwindel. Insbesondere im Alter können Herzklopfen, Angina pectoris (Herz- und Brustenge) und das Schwarzwerden-vor-Augen beim schnellen Aufrichten Anzeichen für eine schlechte Eisen- und Sauerstoffversorgung sein.

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