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Eisenmangel durch Medikamente


Mit zunehmenden Alter steigt die Erkrankungsrate. Mit ihr erhöht sich auch die Anzahl der einzunehmenden Medikamente. Man spricht dann von einer "Multimedikation" im Alter, die leider häufig auch Nebenwirkungen mit sich bringt. So kommen bei der Behandlung verbreiteter Volkskrankheiten vielfach Wirkstoffe zum Einsatz, die dafür bekannt sind, die Eisen-Versorgung zu beeinträchtigen, z.B.:

Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin®) zur Schmerztherapie und Blutverdünnung
Phenylbutazone zur antientzündlichen Schmerztherapie und bei Rheuma
Thrombozyten-Aggregationshemmer zur Blutverdünnung
Cortison-Wirkstoffe zur antientzündlichen Therapie
Wirkstoffe einiger Krebstherapeutika
Antibiotika zur Therapie bakterieller Erkrankungen
Laxantien (Abführmittel)
Diuretika zur Entwässerung
Barbiturate zur Schlafförderung
Clofibrate zur Cholesterin-Senkung
Antazida zur Neutralisierung der Magensäure