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Schwangere brauchen mehr Mikro-Nährstoffe

In der Schwangerschaft erhöht sich der tägliche Bedarf vieler Vitamine und Mineralstoffe um 15 bis 100%. Der Energie-Bedarf steigt in dieser Zeit jedoch lediglich um ca. 12% (ca. 255 kcal/Tag). Dieses Missverhältnis kann man nur mit einer sehr bewussten Lebensmittelauswahl ausgleichen: Die Nahrung sollte nicht zu kalorienhaltig, aber vitamin- und mineralstoffreich sein. Hand auf’s Herz – zu häufig greifen wir noch nach süßen und fettigen Leckereien statt zu gesunden Nahrungsmitteln.

Für eine optimale Versorgung mit Eisen, Folsäure und Jod empfiehlt der Arzt schwangeren Frauen häufig die Einnahme von Präparaten – und zwar zusätzlich zu einer gesunden Ernährung.

Eisen

In der Schwangerschaft braucht eine Frau doppelt so viel Eisen wie vorher: für das vermehrte Blutvolumen, den Mutterkuchen und für das heranwachsende Kind. Zwischen der 8. und 22. Schwangerschaftswoche ist der Eisenbedarf am höchsten. Deshalb wird die Eisenversorgung streng im Rahmen der Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen kontrolliert: durch Messung des Hämoglobin(Hb)-Wertes und zunehmend auch des Serum-Ferritin-Wertes.

Ein niedriger Hb-Wert zeigt den Eisenmangel zu spät an. Die Eisenspeicher sind dann schon leer. Der Serum-Ferritin-Wert dagegen weist schon frühzeitig auf eine beginnende Entleerung der Eisen-Speicher hin. Dieser Labor-Wert ist darum so wichtig, weil ein Eisenmangel vor allem für das Baby sehr gefährlich ist: Eine zu geringe Eisen- und damit Sauerstoffzufuhr kann sich negativ auf das Geburtsgewicht auswirken. Später beim Kleinkind können leere Eisenspeicher schwere Störungen der geistigen und körperlichen Entwicklung verursachen.

Folsäure

Die Folsäure-Mangeltherapie galt früher als Muss während der Schwangerschaft. Heute fordern Wissenschaftler ausreichend hohe Folsäure-Spiegel schon 4 Wochen vor der Befruchtung. Denn damit kann dem Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen sowie Organschädigungen am besten begegnet werden.

Folsäure wird für die Zellneubildung benötigt: von der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter angefangen bis hin zur Entwicklung eines vollkommenen kleinen Menschen. Das B-Vitamin ist – wie auch das Eisen - notwendig für die Blutbildung, für gesunde Schleimhäute und für ausreichend gute Abwehrkräfte.

Der um 100% erhöhte Bedarf an Eisen und Folsäure lässt sich jedoch praktisch nicht über die Nahrung allein decken. Eine gezielte Therapie zur Behebung eines Mangels ist darum besonders in der Schwangerschaft lebenswichtig.

Eisen- und Folsäure-Mangel kombiniert therapieren

Selbst mit einer bewussten Ernährung gelingt es nicht einmal 10% der schwangeren Frauen, ihren erhöhten Bedarf an Folsäure zu decken. Über ausreichend gefüllte Eisenspeicher verfügen ebenfalls nur 10% der Schwangeren.

Deshalb ist es sinnvoll, bei der Mangel-Therapie Eisen mit Folsäure zu kombinieren, ganz abgesehen davon, dass erst beide - wie ein eingeschworenes Team - die gesunde Entwicklung eines neuen Lebens ermöglichen.

Ganz besonders wichtig ist gerade für Schwangere eine gute Verträglichkeit und eine hohe Qualität der Präparate. Lesen Sie im Folgenden und unter der Rubrik "Wissenswertes" mehr darüber.

 

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