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Eisenmangel - ein Thema auch im Breitensport?

Ein intensives "Body-Workout" (so nennt man heute das Ausarbeiten des Körpers) gehört heute zum aktuellen Sport-Trend in Deutschland. Der Freizeitsport erlangt häufiger als früher Leistungssport-Niveau. Wichtige Ernährungsfragen werden dabei völlig übersehen. Breitensportler, die z.B. 3-4-mal wöchentlich ein Work-Out von bis zu 1 1/2 Stunden leisten und dabei mehr als 2.000 kcal verbrauchen, sollten - ebenso wie Leistungssportler - ihre Nährstoffversorgung an ihren veränderten Bedarf anpassen.

Auch beim Eisen gelten für Intensiv-Sportler andere Bedingungen als für Nicht-Sportler: Die sogenannte Sport-Anämie, ein bekanntes Phänomen im Leistungssport. Man hat festgestellt, dass die Eisen-Werte bei intensivem Training bis zu 10% tiefer liegen als die Normalwerte. Nicht immer handelt es sich dabei um ein Eisendefizit, sondern um eine "Verdünnungsanämie". Diese erklärt sich aus einer natürlichen Zunahme der Blutflüssigkeit durch die regelmäßige körperliche Belastung. Allerdings sind bei Sportlern häufiger auch wirkliche Eisenmangelzustände festzustellen, die zu unerwünschten Leistungseinbußen führen können.

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