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Der Körper braucht Eisen

Das Körpereisen befindet sich in einer Art Kreislauf und ist immer in Bewegung. Der gesunde menschliche Organismus enthält ca. 2-4 g Eisen. Davon sind ca. 60% im Blut an das Hämoglobin gebunden. Der Rest befindet sich vor allem in den Körperzellen und im Knochenmark. Aber auch dort steht es im regen Austausch mit dem Eisen im Blut.

Das Knochenmark eines erwachsenen Mannes bildet jeden Tag durchschnittlich 250 Milliarden rote Blutkörperchen. In jedes neue Blutkörperchen werden dabei 300 Millionen Moleküle Hämoglobin mit Eisen als zentralen Bestandteil eingebaut. Diese Hämoglobin-Eisen-Verbindung ist notwendig, damit die Körperzellen ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Nach ca. 120 Tagen werden die roten Blutkörperchen in der Milz und der Leber abgebaut. Das frei werdende Eisen steht dann dem Eisen-Kreislauf wieder zur Verfügung.

Der Körper verliert jedoch über Darm, Niere und Haut täglich ca. 1 mg Eisen. Bei Frauen kommen noch Verluste von täglich 1-2 mg durch die Monatsblutung hinzu. Um den Körpereisenbestand aufrecht zu erhalten, muss dem Körper also eine entsprechende Menge Eisen von außen wieder zugeführt werden.

Da nur ca. 10% der in den Lebensmittel enthaltenen Eisenmenge vom Körper aufgenommen wird, liegt die empfohlene Zufuhr für Männer und nicht menstruierende Frauen bei 10 mg täglich. Frauen in der Menstruation sollten 15 mg Eisen pro Tag aufnehmen. Wird das sensible Gleichgewicht zwischen Aufnahme und Verlust von Eisen gestört, kann sich ein therapiebedürftiger Eisenmangel entwickeln.

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