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Individuell therapieren

Es gibt im Sport keine generellen Empfehlungen zur Eisenmangel-Prophylaxe und –Therapie. Vielmehr steht hier - wie auch bei älteren Patienten - die Suche nach der Ursache niedriger Eisenwerte an erster Stelle. Ein intensiver Check-Up muss Blutungen als Ursache des Eisenmangels sicher ausschließen können, bevor diese mit einer unüberlegten Eisengabe verdeckt werden. Zum Ausgleich der Eisenverluste über Blutungen sind Eisen-Dosen von bis zu 300 mg Eisen täglich notwendig.

Generell gilt für Sportler die Empfehlung, sich mit einem sportkundigen Arzt zu beraten, ob unter den persönlichen Trainings- und Lebensgewohnheiten ein Eisenmangel entstehen kann.

Freizeitsportler sollten immer auf eine ausgewogene Mischkost mit eisenreichen Nahrungsmitteln achten. Dagegen müssen Leistungssportler ihre Ernährung je nach Sportart (Ausdauer-/Kraftsport) und Sportphase (Training/Wettkampf) individuell ausrichten. Grundsätzliches zur Sportler-Ernährung finden Sie z.B. auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Denken Sie bitte daran, dass Sie eine gezielte Nahrungsergänzung nur unter medizinisch und ernährungswissenschaftlicher Betreuung vornehmen.

Hochleistungs-Langstreckenläufern ohne Eisenmangel wird empfohlen, mindestens 7-mal monatlich zusätzliches Eisen zu nehmen. Damit können sie niedrige, aber noch normale Serum-Ferritin-Werte von 60 µg/l aufrecht halten. Jährlich sollte eine zweimalige Kontrolle des Serum-Ferritins beim Hausarzt oder Sportarzt erfolgen.

Sportlerinnen und Jugendliche, die intensiv Wettkampfsport betreiben, sollten mit ihrem Arzt über eine andauernde Ergänzung ihrer Nahrung mit Eisen-Präparaten sprechen. Hierzu bieten sich auch Präparate mit niedrigen Einzeldosen an.

Sinkt das Serum-Ferritin - der erste "Signalwert" für Eisenmangel - unter einen Wert von ca. 25-35 µg/l, so liegt ein therapiebedürftiger Eisenmangel vor. Nur die Zufuhr von täglich 100 mg Eisen für einige Wochen kann die Eisen-Werte wieder normalisieren.

Wichtig bei der Auswahl des Eisenpräparates ist, dass es vom Körper gut verwertet und vertragen wird. Warum dies bei den ferro sanol® Präparaten der Fall ist, lesen Sie hier.

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